THERAPIEBAUERNHOF Lilienhof
THERAPIEBAUERNHOF Lilienhof
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THERAPIEBAUERNHOF Lilienhof
THERAPIEBAUERNHOF Lilienhof
THERAPIEBAUERNHOF Lilienhof
THERAPIEBAUERNHOF Lilienhof

Therapiebauernhof


Der Lilienhof

 

Die Lage des Hofes auf der Kante des Schwoicher Plateaus ist landschaftlich außergewöhnlich schön, mit urbanem Einzugsgebiet (Kufstein, Wörgl) und sehr guter Verkehrsanbindung (Bushaltestelle direkt beim Hof; Bahnhof Kufstein ca. 10 Fahrminuten).

 

Die Wiesen und Felder liegen unmittelbar um den Hof herum. Der bewaldete Hügel  südlich des Bauernhofes und der Wald nördlich der Straße gehören ebenfalls zum Hof.

 

Die Infrastruktur bietet auf ca. 1.500 m² verbauter Fläche hervorragende Voraussetzungen für alle erforderlichen Adaptierungen sowie  Aus- und Umbauten.

 
 im Winter

Projektbeschreibung

Projektantragsteller

Am 04 03 2011 hat der Verein „Leben und Schaffen am Lilienhof“, genehmigt mit der ZVR-Zahl 927728699, seine Vereinstätigkeit aufgenommen. Dieser Verein hat den Bauernhof (die Wirtschaftsgebäude, das Nebengebäude und ca. 10 ha Wiesen und Ackerland) auf die Dauer von 25 Jahre gepachtet und stellt den landwirtschaftlichen Betrieb im Sinne der Green Care Philosophie sicher. Der Pachtvertrag wurde in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer und dem Bauernbund erarbeitet und im Grundbuch verankert.

Das Land Tirol erteilte die aufsichtsbehördliche Genehmigung zur Umwidmung des Lilienhofes zu einer „Hofstelle für soziale Dienstleistungen im Rahmen der Landwirtschaft“.

Der Verein „Leben und Schaffen am Lilienhof“ beantragte 2016 das LEADER-Projekt: Fertigstellung des Nebengebäudes (Rohbau) und den barrierefreien Ausbau zum Therapiezentrum als Kernstück des Kompetenzzentrums für soziale Landwirtschaft. Die LEADER-Region KUUSK genehmigte das Projekt im Juni 2018 und leitete den Antrag im Oktober 2018 an die zuständige Abteilung der Tiroler Landesregierung weiter. Die endgültige Genehmigung steht also unmittelbar bevor.

 

Projektpartner

Gemeinsam mit den Partnervereinen „FortSchritt Rosenheim e.V“ und „Schritt für Schritt“ wurde das sehr erfolgreiche Kleinprojekt „Konzepterstellung zur gemeinsamen Nutzung des Bildungs- und Förderzentrums am Lilienhof“ verwirklicht und damit die Voraussetzungen für ein grenzüberschreitendes und generationenübergreifendes  Pilotprojekt für Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen.

Zusätzliche Partner betreuen ihre Klienten bereits teilweise am Lilienhof:

Seit Mai 2015 bearbeitet der Psychosoziale Pflegedienst (PSP) Wörgl mit seinen Klienten einen Gemüseacker am Hof.

2016/2017 förderte das AMS für die Dauer eines Jahres den Einsatz eines jungen geistig behinderten und arbeitslosen Mannes am Lilienhof.

Seit September 2016 kommt der Stadtkindergarten Kufstein regelmäßig mit einer KiGaGruppe auf den Lilienhof.

Seit März 2017 ist die Gemeinde Schwoich Mitglied des Vereins „Leben und Schaffen am Lilienhof“ mit Sitz im Vorstand zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit.

Seit Juni 2017 ist die Stadt Kufstein Mitglied des Vereins und baut einen Stützpunkt im Obstgarten für alle 5 Stadtkindergärten mit den 25 Kindergartengruppen und die Hans-Henzinger-Sonderschule, sodass diese nun regelmäßig den Lilienhof besuchen können.

Das Netzwerk berufliche Assistenz (NEBA) Produktionsschule Wörgl unterstützt Jugendliche bis 24 Jahren für die weitere schulische oder berufliche Ausbildung und kommt seit April 2018 mit den Jugendlichen zum Arbeitseinsatz auf den Lilienhof.

Seit Oktober 2018 kommen wöchentlich die Bauernhofgruppe und die Naturgruppe der privaten Schulen Oberaudorf zum Lilienhof.

 

Green Care

Die ökonomisch-ökologische Kompetenz der Landwirt/Innen wird seit März 2011 mit dem Projekt Green Care um eine soziale Komponente erweitert. Das Projekt wird mit Unterstützung von Bund (BMLFUW), Land und der Europäischen Union als österreichisches Pilotprojekt umgesetzt. Green Care ist neben „Urlaub am Bauernhof“ und der Direktvermarktung eine neue Chance für die bäuerlichen Betriebe, sich breiter aufzustellen (Diversifizierung).

Österreich steht vor einer Reihe ökologischer, soziodemografischer und medizinisch-soziologischer Herausforderungen. Green Care bietet neue Möglichkeiten und Chancen für Bildung, Arbeit, Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung und dient gleichzeitig der Absicherung der Landwirtschaft (Statistik Austria – Agrarstrukturerhebung minus 20% landwirtschaftliche Betriebe 2010 im Verhältnis zu 1999), indem es die herkömmliche Produktpalette der Landwirt/Innen um pädagogische, therapeutische und pflegerische Produkte sowie soziale Arbeit erweitert in enger Kooperation mit Sozialträgern.

Green Care ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich und gesellschaftlich ein Gewinn. So können nicht nur die betreuten Menschen, wie Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung, ältere Menschen, Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen, oder arbeitsmarktferne Menschen und Jugendliche, nachweislich davon profitieren, auch das Gesundheitssystem kann entlastet werden, neue Arbeitsplätze und Lehrstellen können geschaffen werden und die Resozialisierung und Reintegration benachteiligter Menschen wird unterstützt. Die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur wird erneut aktiv erlebt und erlernt.

Selbst einem Nicht-Fachmann leuchtet ein, dass ein naturnahes familiäres Umfeld, sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten, Geborgenheit und soziales Eingebunden sein die Gesundheit, die Rehabilitation und das Wohlbefinden fördern!

 

Ausgangslage

Der Bauernhof am Birnberg in 6334 SCHWOICH, Höhe 70, Betriebsnummer 3859100, wird seit 2016 an den Verein „Leben und Schaffen am Lilienhof“ zur Verwirklichung eines Green Care Projektes verpachtet.

Dieser Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, hat den Milchbetrieb zu einem landwirtschaftlichen Betrieb mit sozialen Komponenten umgestaltet.

Entscheidend für die soziale Ausrichtung ist dabei der Bedarf der Region. Der „Lilienhof“ soll aus dem Bedarf der Menschen der Region entstehen.  Es wurden daher über einen Zeitraum von 2 Jahren die Bedürfnisse der Gemeinde Schwoich, der Bezirkshauptmannschaft Kufstein, von sozialen Trägern und möglichen Kooperationspartnern sowie Stake Holdern erhoben.

Es stellte sich dabei heraus, dass grenzüberschreitend auch die Landkreise Rosenheim und Traunstein einzubeziehen waren. Daher ist in allen weiteren Darstellungen unter dem Begriff „Region“ immer der Raum Tirol/Oberbayern zu verstehen.

Der dringendste Bedarf besteht demnach in der ganzheitlichen Bildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung.

Pädagogik und Therapie werden daher die vorrangigen Green Care Säulen sein, die auf dem „Lilienhof“ errichtet werden und der Ausbau des schon bestehenden Rohbaues zu einem Kompetenzzentrum das wichtigste Projekt im Rahmen des Gesamtprojektes „Lilienhof“.


Inhalt des Projektes

Auf dem LILIENHOF am Birnberg, als Zentrum gelebter Integration, wird die Vision der Interaktion von Mensch, Tier und Natur zur Realität.

Die einzigartigen Voraussetzungen, die dieser Hof bietet, lassen Möglichkeiten der Nutzung in allen 4 Bereichen von Green Care zu. Inklusion wird nicht angestrebt sondern verwirklicht und gelebt.

Kooperationspartnern, sozialen Trägern und/oder Stake Holdern kann daher der, für den jeweiligen Bedarf erforderliche Teil des Hofes zur Verfügung gestellt werden.

  • Pädagogik: Bildungs-, und Förderzentrum, Schule am Bauernhof, Nachmittagsbetreuung, Kindergarten am Bauernhof, usw.
  • Therapie: Physio-, Logo-, Ergotherapie, Konduktive Förderung nach Petö, Gartentherapie, tiergestützte Therapie, usw.
  • Pflege und Betreuung: Tageszentrum, Familienentlastung, Mittagstisch am Hof, usw.
  • Soziale Arbeit: Tagesstruktur, Arbeitsintegration, Freizeitgestaltung, usw.

Im ersten Schritt wurde der Stall für eine möglichst große Vielzahl verschiedener Nutz-, und Therapietiere (Kühe, Pferde, Schafe, Schweine, Ziegen, Lamas, Hühner, Hasen, usw.), sowie zu einem Indoor-Reitplatz umgebaut.

Im zweiten Schritt – LEADER-Projekt -  wird das Nebengebäude (zurzeit noch Rohbau und Garagen) zu einem „Kompetenzzentrum“ ausgebaut. Gemeinsam mit den Partnervereinen „Schritt für Schritt“ und „FortSchritt Rosenheim e.V.“ wird dieses Zentrum in den Bereichen Pädagogik und Therapie zur konduktiven Förderung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung genutzt. Dem Bedarf der Region Tirol und Oberbayern entsprechend werden aber auch andere Partner das Zentrum nutzen. Die Stadtkindergärten von Kufstein, die Hans Henzinger Schule Allgemeine Sonderschule Kufstein, die inklusive Grund- und Mittelschule Oberaudorf, die NEBA Produktionsschule Wörgl, der Psychosoziale Pflegedienst (PSP) Wörgl, das Institut für integrales Heilen in Holzkirchen in Oberbayern, usw.

In weiteren Schritten werden die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Bereich der Pflege und Betreuung durch die Einrichtung eines Tageszentrums für Senioren, sowie im Bereich der sozialen Arbeit durch Zusammenarbeit mit sozialen Trägern geschaffen.

 

Ziel

Dieser landwirtschaftliche Betrieb wird im Sinne der Green Care Philosophie in den Dienst der Gesundheit und der Bildung gestellt und trägt mit einem breiten Angebot an pädagogischen, therapeutischen und pflegerischen Produkten sowie sozialen Dienstleistungen zum Wohlbefinden der Bevölkerung bei. Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist der Weg in den Garten, sagt ein bekanntes Sprichwort. Weil das für viele Menschen oft leichter gesagt als getan ist, hat sich das Projekt Green Care in der Region Tirol/Oberbayern die Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsförderung und Bildung in und mit der Natur zu den zentralen Zielen gemacht. Mit Unterstützung von BetreuerInnen, PädagogInnen, TherapeutInnen und KonduktorInnen soll das psychische Wohlbefinden der Menschen gefördert und gesteigert werden. 


Zielgruppe

Die Zielgruppe ist breit und umfasst Klienten jeden Alters und jeder Herkunft. Vom sogenannten „Zappelphilipp“ über den ausgebrannten Manager bis hin zu älteren Personen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen bietet das Projekt für jede und jeden ein entsprechendes Angebot. Der Betrieb selbst wird dabei zum Arbeits-, Lebens- und Erlebnisraum und bietet Perspektiven für ein gesundes, ausgewogenes Leben in und mit der Natur.

Dabei steht die Gestaltung eines an der Normalität orientierten Alltages im Vordergrund. Dazu gehören die Entwicklung von persönlichen Lebensperspektiven und die Integration in die Bezugsgruppen.

Das Leben und Schaffen auf dem Bauernhof entsprechen den qualitativen Standards der Arbeit mit Menschen mit Behinderung genauso wie einem familiär gestalteten Zusammenleben im zeitgemäßen Wohnbereich.

Die Besonderheit der Betreuung besteht darin, in allen Lebensbereichen bei Bedarf Assistenz zu bieten, um den Erhalt, die Entwicklung sowie die Erweiterung der persönlichen Möglichkeiten zu fördern.

Selbständigkeit und Selbstbestimmung sind die Eckpfeiler der Arbeit, genauso wie die bedarfsorientierte Förderung bzw. Wiederherstellung vorhandener Potentiale und Fertigkeiten – sichergestellt durch qualifiziertes Personal wie PädagogInnen, TherapeutInnen und BetreuerInnen.

Die Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben und die Pflege sozialer Kontakte haben dabei eine zentrale Rolle.

Eine möglichst große Nähe zur Natur und die Erlebbarkeit des Jahreskreislaufes durch die Tätigkeiten auf dem Bauernhof sind ein wesentliches Merkmal des Projektes. 

 

Vernetzung/Kooperation

Vorrang in allen Belangen haben die Gemeinde Schwoich, die Stadt Kufstein und die Partnervereine, aber auch die BH Kufstein vor allem in den Bereichen Bildung, sowie Kinder- und Jugendhilfe.

Der Verein „Schritt für Schritt“ darf die Räumlichkeiten in der Sonderschule Hopfgarten, die nach einer Begehung beanstandet wurden, nur mehr so lange benutzen, bis das Kompetenzzentrum am „Lilienhof“ zur Verfügung steht.

Die Kooperation mit sozialen Einrichtungen und Organisationen hat schon begonnen (Stadtkindergärten Kufstein, PSP Wörgl, NEBA Produktionsschule Wörgl).

Weitere Vernetzungen ergeben sich aus Anfragen des RZ Bad Häring, dem Aufbauwerk der Jugend in Bad Häring, sowie von weiteren Schulen und Kindergärten der Region.

Die Landwirtschaftskammer und Green Care werden das Kompetenzzentrum dieses Green Care Pilotprojektes nutzen, um Bauern und Bäuerinnen die Möglichkeiten von sozialen Komponenten in der Landwirtschaft zu veranschaulichen.    

Der Ausbau eines Tageszentrums für Senioren, sowie eines Kindergartenstützpunktes am Bauernhof in Kooperation mit der Gemeinde Schwoich, der Stadt und der BH Kufstein ist in Planung.


Regionalität

 Ein effizientes Netzwerk ist der Garant für die Nachhaltigkeit:

  • Enge Kooperation mit der BH Kufstein, der Bezirkslandwirtschaftskammer, den Gemeinden, sowie den sozialen Organisationen und Einrichtungen, wie dem Sozialsprengel, den Sonderschulen und den Psychosozialen Zentren;
  • Gemeinsame öffentlichkeitswirksame Aktivitäten der 3 Partnervereine „Leben und Schaffen am Lilienhof“, „Schritt für Schritt“ und „FortSchritt Rosenheim e.V.“ und intensiver Kontakt mit den Medien;
  • Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten der Region;
  • Partner, wie das NEBA Wörgl, das Aufbauwerk der Jugend usw., erweitern durch Kleinprojekte, wie z. B. einen Naturlehrpfad, eine begehbare Kräuterschnecke oder einen Niederseilgarten die Therapie-Möglichkeiten am  „Lilienhof“;
  • Zusammenarbeit mit den Vereinen der Gemeinde Schwoich (Obst- und Gartenbauverein, Pensionistenverband, Tourismusverband, Wintersportverein, usw.)
  •  Austausch mit Einrichtungen der sozialen Landwirtschaft in Oberbayern und Tirol.

 

Nachhaltigkeit

Der Erfolg eines Projektes „steht und fällt“ mit den Akteuren im Projekt, sowie den Menschen die im

Umfeld und in der Region wohnen. Deshalb ist es dem Projektträger besonders wichtig, in Schwoich und der Region Identität und Akzeptanz für das Projekt zu schaffen. Durch Öffentlichkeitsarbeit und vor allem Einbindung der Bevölkerung durch die Möglichkeit der Nutzung für diverse Veranstaltungen oder durch Nutzung der Wege und Flächen für die Freizeitgestaltung wird der Lilienhof ein Ort der Begegnung.

Der im Grundbuch verankerte Pachtvertrag und die Widmung des Lilienhofes garantieren die Nutzung und den weiteren Ausbau des Projektes für die nächsten 25 Jahre.

Die Gemeinde Schwoich ist Mitglied des Vereins „Leben und Schaffen am Lilienhof“ mit Sitz im Vorstand. Der/Die jeweils amtierende BürgermeisterIn hat den Aufgabenbereich „Sicherstellung der Nachhaltigkeit“, was auch in den Statuten verankert ist. 

Die Landwirtschaftskammer und der Bauernbund werden interessierten Bauern und Bäuerinnen im Sinne der Diversifizierung die Möglichkeiten von Green Care in allen 4 Bereichen der sozialen Dienstleistungen in der Landwirtschaft präsentieren und praktisch vorzeigen. Es ist davon auszugehen, dass immer mehr landwirtschaftliche Betriebe die Chance für ein zusätzliches soziales Standbein nützen werden.

Im Kompetenzzentrum am Lilienhof wird inklusive Bildung und Förderung für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung aus der Region Tirol und Oberbayern verknüpft mit den pädagogischen und therapeutischen Möglichkeiten in der Natur und mit den Tieren.

Dieses Inklusions-Projekt schafft die Möglichkeit, nachhaltige Maßnahmen zu setzen, um gemeinsam, grenzüberschreitend die Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien zu verbessern.

Verbreitung, Etablierung und Anerkennung der konduktiven Förderung. Hierbei gibt es in Tirol große Unterschiede zu den Bedingungen in Oberbayern, aber auch zu anderen österreichischen Bundesländern. Ziel ist die Verfügbarkeit und Finanzierung konduktiver Angebote für Kinder und Jugendliche aus Oberbayern und Tirol in gleicher Weise.


Zeitplan

Vorbereitungsphase 2015 bis 2017

Entwicklung des Nutzungskonzeptes für das Bildungs- und Förderzentrum als EUREGIO-Kleinprojekt gemeinsam mit den Partnervereinen bis Dezember 2015.

  • Beendigung der Zusammenarbeit mit der EUREGIO im August 2016 und Erarbeitung der Projektbeschreibung für das LEADER-Projekt.
  • Antragsstellung für das LEADER-Projekt „Ausbau des Kompetenzzentrums“ mit Ende Dezember 2016.
  • Bauverhandlung mit Baubewilligung im Juli 2017.
  • Genehmigung des LEADER-Projektes durch die LEADER-Region KUUSK im Juni 2018 und Weiterleitung an die Koordinierungsstelle der Tiroler Landesregierung im Oktober 2018.
  • Die Abteilung Landesentwicklung und Zukunftsstrategie hat für die Kostenanerkennung bei späterer Genehmigung des Projektes den Stichtag 05 10 2018 festgelegt

Umsetzungsphase ab Genehmigung Mitte 2018

 Ausbau des Kompetenzzentrums gemäß beiliegendem Vorentwurf

  • Erstellung aufeinander abgestimmter Unterrichtspläne und Therapiepläne durch die Vereine FortSchritt Rosenheim e.V“ und „Schritt für Schritt“
  • Gemeinsame Durchführung von Veranstaltungen der 3 Partnervereine zur Information der Bevölkerung, sowie von Verantwortungsträgern und Organisationen.
    • Startveranstaltung „Spatenstich“
    • Podiumsdiskussion „Soziale Dienstleistungen in einer Gemeinde“
    • Fachsymposion „Petö und Inklusion“
    • Fachsymposion „Soziale Landwirtschaft“
    • Eröffnung mit Tag der offenen Tür.
  • Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit der Gemeinde, den Kindergärten, dem PSP Wörgl und der NEBA Produktionsschule Wörgl.

Konsolidierungsphase bis Ende 2020

  • Evaluierung der Unterrichtspläne und Therapiepläne
  • Abstimmung und Weiterentwicklung der pädagogischen und therapeutischen Möglichkeiten im Kompetenzzentrum.
  • Weiterentwicklung der pädagogischen und therapeutischen Möglichkeiten in der Natur und mit den Tieren.
  • Erweiterung der Möglichkeiten von heilpädagogischen und physiotherapeutischen Behandlungen der Bewohner, der Tagesbetreuungen, aber auch von Nachbarn;
  • Adaptierung der Einrichtungen des Kompetenzzentrums und Weiterentwicklung der sozialen Aktivitäten;

 Ende des Leader-Projektes: 31. Dezember 2020